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Ghana 6

"
Der Kopf hat jetzt keine Zeit für dich.
Er rauscht.
Der Park hat jetzt keine Zeit für dich.
Er rauscht.
Der Straßenverkehr hat keine Zeit für dich.
Er rauscht.

Sie alle rauschen.

Die Stadt ist sehr beschäftigt.
Auch sie rauscht.
Der Nachthimmel hat zu tun.
Er rauscht.
Auch die Klimaanlagen sind
am Rauschen.
Nichts kann sich frei machen.
Alles rauscht.
Sie haben jetzt keine Zeit für dich,
sie arbeiten.
Untereinander teilen sie sich
dieses leise Getöse.

Geh spielen, kleiner Affe.
"

(ISTVÁN KEMÉNY - Hör zu, kleiner Affe)



Moree 22.11.2010,

Meine Lieben!

Obiges Gedicht habe ich wiederentdeckt.
Vor heute genau vier Jahren habe ich es auf meinen
damaligen Internetblog gestellt.
Was bin ich denn?
"Ein Gedanke Gottes" sagen manche.
"Ein kleiner Affe" sage ich.
Nicht wirklich wichtig für das Geschehen der Welt.
Und - ehrlich - dieser Gedanke ist doch sehr beruhigend.

Viel Berichtenswertes fällt mir gerade nicht ein.
Ich kämpfe mit Durchfall, der hier wohl - nach Malaria -
die häufigste Krankheit ist.
Das Wetter wird heißer und bleibt doch feuchter
als erwartet.
Wir planen für die Zeit um Weihnachten eine Reise
in die beiden östlichen Nachbarländer,
(Togo und Benin) sowie in den Norden Ghanas.

Mir ist es wichtig, einmal zu erwähnen,
wie gut es mir hier geht und dass ich mich
überhaupt nicht "opfere" oder so etwas.
Ich versuche hier viel über die Welt zu lernen,
bin glücklich und vor allem frei und willig.

Eine Empfehlung gibt es noch:
Der Film "Blood Diamond" ist sehenswert.
Frei nach Helene Hegemann kommt es ja
"heutzutage nur noch auf Authentizität an".
Authentisch sind im Film:
der südafrikanisch Dialekt der Hauptperson,
der westafrikanische Slang,
Palmwein
und die gezeigten Verkehrsmittel.
Ansonsten hat der Film eine Reihe von
inhaltlichen Fehlern. Er wurde auch nicht in Westafrika
gedreht.
Um eine Idee der hier gehörten Dialekte zu bekommen,
finde ich ihn dennoch hilfreich.
Zur Sicherheit:
Das Leben hier besteht keineswegs
hauptsächlich aus Krieg, Tod und Armut.
Diese Dinge existieren, aber es handelt sich bei (West-)Afrika
nicht um eine andere
(schon gar keine Dritte) Welt.
Aber wem sage ich das?!
Es sollte mehr Filme über diese Region geben.
Vielleicht dann auch andere; friedlichere.

Mein in "Ghana 5" angekündigter Bericht
"Zu den Verrücktheiten, die es hier zu kaufen gibt
und zu der Verrücktheit der Tatsache, was alles
hierher importiert wird" fällt wegen Unlust aus.

Mit freundlichen Grüßen,
Matthias.
22.11.10 23:35


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mir gehts gut, leute
9.2.10 09:39


12. Februar:
Habe das Gefühl, unter großem Druck zu stehen.
Der Druck erdrückt
mich.
28.2.09 20:22


schreib doch mal, ohne die welt zu bewerten!
alles gesagt.
6.1.09 16:47


Das, was einen zerstört, ist doch die Reue, nicht die Sünde. Das, was man Sünde nennt wird ja nur deshalb so genannt, weil es Reue gibt. Ohne Reue gibt es keine Sünde. Und was Sünde ist und Reue erzeugt, das legen oft andere fest.
"Alles Leben, alles Lieben." Nichts Bereuen.
7.11.08 17:50


Jupiter-Jones Tagebuch:

21. Juli 2008

22.05. Münster, Cineplex (VISIONS GEHT INS KINO)

Das darf ja wohl nicht wahr sein. Das darf doch verdammt noch mal nicht … Doch. Die Karre ist verreckt. Steht am Hockenheimring und macht keinen Mucks mehr. Unser schöner, von Red Bull zur Verfügung gestellter Bus. Soviel zu Energy-Drink. Soviel zu lustigen Flügeln. Hilft aber alles nix, dann eben wie immer. Nur noch ein wenig komplizierter, denn vor dem Abenteuer war die Gang aufgemotzt worden. An Tasten, Quetschen, Ventilen und Rasseln und Hälsen. Das ähnelt einer Rotte, riecht auch ähnlich.

Nach einer reichen Nacht in Münster fängt der Irrsinn 2 Stunden später auch schon an. Viel zu früh ist der Treffpunkt am Cineplex in Münster und die Sonne scheint auch noch. Die hat mich eben schon geärgert. Pastui krabbelt aus dem Transporter vor dem Kino. Der Junge mag bekloppt sein, aber ein Vorbild an Einsatz. Er sieht genau so furchtbar aus wie ich. Die VISIONS hat eingeladen, die … leise- Tour in einem opulenten Kinosaal in Münster zu starten. Klar. Wir müssen just 230 Kisten, Instrumente, Kabel und völlig unnützes Gedöns in den 2. Stock schaffen. Und die Anlage aufbauen. Und den Musikquatsch. Und Licht. Und Soundcheck. Proben wäre auch gut. Alles zwischen den Vorstellungen. Hardest working band in business, mindestens.

Auf der Bühne hat die Affendichte zugenommen, die 4 üblichen Deppen sind von teils skurril anmutenden Instrumenten und deren nicht weniger obskuren Bedienern umgeben. Was freu ich mich auf die nächsten Tage. Überall bimmelt, klingelt, raschelt und rabatzt es.

Kurz bevor die Türen aufgehen, vor denen tatsächlich Menschen stehen, steht und klingt der Klump dann auch irgendwie. Der Vorverkauf war schon gut, die Herren Jones spielen heute Abend u.a. gegen den archäologischen Namensvetter, der in beiden Kinos nebenan – und wahrscheinlich gerade in jedem verkackten Kino dieser Welt - läuft. Wir schmeißen zum Aufwärmen die Kurz – äh- vorstellung der DVD an die Wand und Nicholas und Sascha beantworten sichtlich gelöst (Underberg vor dem Auftritt, tolles neues Experiment im Feld „Gruppendynamik“ [Gescheitert.]) Fragen aus allen Lebensbereichen. Keine Ahnung, um was es ging.

Als der erste Musikus auf die Bühne hinkt und das Intro klimpert, ist der Saal voll und zumindest wir ziemlich gespannt, was da jetzt bei rauskommen könnte. Und es passt. Tobi Schmitz, dieses „hochbegabte Stück Scheiße“ (Nicholas) am Klavier hat den Laden im Griff. Seit Jahren immer mal wieder dabei und ab jetzt endlich mal mehr als einen Abend. Ein mit ungeahnten Trinkerqualitäten ausgestatteter Mucker im guten Sinn. Der Rest ist Tingeltingel, SchrummSchrumm und Klickediklack, macht doch Spaß. Manchmal vermisst man ein paar Arme oder Köpfe, die die Sicht auf die Bühne versperren, aber das ist nun mal eine Akustik- Vorstellung in einem schicken Kino. Da wird nicht gehüpft, da wird gekuschelt. Die Herren spielen alles, was die kurze Probezeit hergibt und ein wenig mehr, das leider nicht mehr reingepasst hat. „Hank Williams“ hinterlässt erstmals für diese kleine Tour Fingerkuppenabrieb bei den Gitarristen und wohlige Zufriedenheit bei allen anderen, diverse Zugaben und Frechheiten später ist dann alles gesagt. Die eigentliche Generalprobe musste ausfallen, die mit Publikum hat funktioniert. Merci.

Einpacken, runterschaffen, einladen, da lach ich doch drüber. Als ich viel später im Hotel liege und mich eingedenk des wohl besten kommerziellen Eierfrühstücks in Westfalen schon mal einspeichle, spüre ich meine Beine nicht mehr. Aber das ist vielleicht auch besser so. Saschas Hund liegt drauf. Na super.
26.10.08 13:08


es tut mir leid, dich so zu sehen in meinen gedanken an dich. doch, das ist ziemlich sicher, dass es dir so geht. es faellt mir nicht leicht und doch leicht. ich bin mir nicht sicher, ob es das richtige ist oder ob ich da zu viel auf meinen verstand hoere und der auf andere leute.
es ist mit uns wie im letzten jahr. du bist weg und ich bin das arschloch. aber diesmal wurdest du weggeschickt. ich will nicht mit deinen gefuehlen spielen, so abgewichst das auch klingt. ich muss in kauf nehmen, dass ich das arschloch bin. und -
sind wir ehrlich -
die rolle steht mir.
3.10.08 21:42


Wir turnen in höchsten Höhen herum, selbstredend und selbstreimend, von einem I n d i v i d u u m aus nichts als Worten träumend. Was uns bewegt - warum? wozu? - den Teppich zu verlassen? Ein nie erforschtes Who-is-who im Sturzflug zu erfassen. Wer von so hoch zu Boden blickt, der sieht nur Verarmtes / Verirrtes. Ich sage: wer Lyrik schreibt, ist verrückt, wer sie für wahr nimmt, wird es. Ich spiel mit meinem Astralleib Klavier, v i e r f ü ß i g - vierzigzehig - Ganz unten am Boden gelten wir für nicht mehr ganz zurechnungsfähig. Die Loreley entblößt ihr Haar am umgekippten Rheine ... Ich schwebe graziös in Lebensgefahr grad zwischen Freund Hein und Freund Heine.

Peter Rühmkorf

18.9.08 19:50


hose verwichst,
haare verschmickst.

professionell

richtig krasse sinnlosigkeit.

fressen, lesen - ihr versteht?

ich weiß nicht, weiß nicht, schwarz nicht. also nichts. oder grau...

und nichtsdestotrotz zuruecksehnend an den sommer, als man klein und alles einfacher war, obwohl man doch weiß, dass da nichts ist, es ist ja sowieso nichts und so wird der überbau wichtiger.



ich erinnere mich nicht genau.

freunde und naehe
oder
liebe und ferne

das ist es wohl.
doch liebe schwimmt als begriff mit flügeln aus worten.
17.9.08 19:33


Die SCHUFA kennt meinen Namen und Peter Rühmkorf ist tot. Was für eine SCHEIßE!
23.7.08 11:28


gesellschaft, psychologie und naturwissenschaft sind nicht wichtig. man kann sie zum spaß betreiben.

wichtig ist: essen/trinken, (schlafen), ficken, atmen, liebe
17.7.08 15:01


"Mit kühlem Kopf und heißem Herz!"
Jaja.
Was mich irritiert
ist, dass momentan mein Kopf heiß läuft
und mein Herz...
dagegen fast erfriert -
weil man mir von Zusammenhängen zwischen beiden berichtet
weil mein Lebenslauf
- obwohl ich vieles verpasse -
auf nichts verzichtet
weil man nach Leben giert
und trotzdem oder deshalb oder außerdem
dann doch nur verliert.
3.7.08 21:39


ich kann gar nicht mehr in die augen sehen. sehe nur noch fassade, nur noch außen, noch nicht mal mehr konzentriert. trinkt wasser!
10.6.08 19:19


auch wenn alles gefuehl ist.
ich habe das gefuehl

ich habe schon zu lang nicht mehr gefuehlt.
kannst du nicht mal sagen: damit du fuehlst?
16.5.08 00:31


ich ich fuehle doch, dass es einen willen gibt.

doch dieses gefuehl, na, ihr wisst schon...
13.5.08 23:55


wenn hitler keine schuld trifft,
(habe ich dann noch einen sinn in meinem leben?)
habe ich dann verantwortung?
irgendjemand?

wird mein leben dann bergab gehen.
nein, wenn ich zweifle.
doch ich muss auch am zweifel zweifeln.

ich danke euch, weil doch alles gestohlen ist.
13.5.08 23:54


gestern Nacht:

" Ich werde mich
vielleicht morgen
nicht mehr
erinnern können ...
deshalb ein
Déjà vu im
Déjà- vu will
erwähnt sein.
und der
Determinismus."

"Die Welt ein
Dorf . Ich hasse
das Leben.
Ich will
dich! Aber ich
weiß nicht
wer & wo du bist. "
10.5.08 10:16


Gibt es dieses Leben, das in Songs steckt? Diese ewige Liebe. Ich versuch ein Stueck zu leben und dann scheint es doch nur falsch. Heißt das, man muss sich einfach oeffnen; dran gewoehnen? Oder bin ich nicht dafuer gemacht? Wer schreibt ist allein.

Will ich das ueberhaupt? Das Leben.

Das meiste ist doch anders. Anders als gedacht. Klar, aber auch anders als .. als gesagt vielleicht. Es fehlt die Musik fuer den Hauptteil - den Teil zwischen den Hoehe- und Tiefpunkten. Zwischen der Liebe; dem Leben.
20.4.08 21:32


und jetzt sitz ich hier. einer von den vampiren. die blutjunge luege vor sich. vielleicht nur - ein irrtum.
unfaehig zu lieben.

welches glueck, diese tage.
aber ich bin doch sehr fest
geworden.
oder immer schon.
7.4.08 22:44


"aber das ja gerade den Reiz ausgemacht." sagte mir, dass ich nun voellig auf mich allein gestellt bin. Aber wer bin ich, um darueber nachzudenken ohne das eigentliche problem geloest zu haben.

Noch eins sagen mir diese Tage: Ich kann lieben, oder so. mich verlieben. oder so. ich bin faehig, menschen anzunehmen. andere menschen, als jene, die mein "trauma" abgrenzen. doch alles scheint aus erinnerungen zu entspringen. ich bin wohl doch alt.
6.4.08 00:50


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