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19.11.07 21:40


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Der Student

schrieb auf seinen Zettel, der quer auf dem Tisch lag - auf der Tischdecke, die mehr an einen Teppich erinnerte. Ueberhaupt passte der gesamte Raum zu seiner Besitzerin. Dunkles Holz, scheinbar saemtliche Ausgaben des "Reader's Digest" im Regal. Die Waende behangen mit Bildern. Die Stuehle teilweise verschnoerkelt - ungefaehr die Haelfte war von derselben Sorte, die anderen noch schicker. Es schien, als sei es ihr peinlich, ihren Stil konsequent durchzuziehen, betrachtet man die Energiesparlampen in den Kronleuchtern; hatte man erkannt, dass die Bilder Fussballbilder sind und dass das Bücherregal aus Pressholz besteht.
19.11.07 21:36


wenn ich euch nicht anrufe, dann ist das nur, weil ich angst habe, euch als ersatz zu sehen, vor allem dich. denn was gleich heißt, das ersetzt sich leicht miteinander.
also rufe ich nicht an, hoechstens, wenn ich alles klar haben sollte und sicher sein sollte, dass sie nicht zu ersetzen ist.
14.11.07 00:06


Jede Träne
wäre eine Träne
um mich.
Aber ich will
weinen. Es geht
nicht.
10.11.07 12:07


Wo bleibt ihr nur, ihr Genossen meiner Zeit?
Ich schau zurück und kann kaum noch sehn.
Ein wirres Stimmentosen hör ich weit,
Weit hinter mir und kann es nicht verstehn.

Ich rif eich zu, doch euer Echo fehlt
Den Laut, der rein aus meiner Stimme klingt.
Ich wink euch her. Doch ihr, wie unbeseelt,
Horcht tauben Ohrs, ob euch ein Stummer singt.

Vergebne Zeichen! Aus den Zähnen pfeift
Mißtönig euer ärgerlicher Spott.
Kommt nie die Zeit, da ihr die Zeit begreift?
Tritt nie aus finstern Kirchen euer Gott?



Erich Mühsam

8.11.07 19:44


dass einem so ein scheiss, den man zum hundertsten mal hoert, immer noch einen Licht aufgehen lassen kann!
Denn ich habe es nie verstanden: Wer sich nicht bewegt, spuert seine Fesseln nicht. Aber das bewegen ist wohl nur ein genaues betrachten und bewerten. und ploetzlich kommt eins zum andern: denken ist handeln.
Jeden morgen wird gekaempft unter schmerzen, um sich ein stueck nach oben zu bewegen, es blendet und erscheint eiskalt. es ist wirklich war, ich bin wie gefesselt. ich muss langsam fortschreiten, sonst wirkt es nur kurz. und auch in anderen situationen will ich lernen, meine angst zu erkennen - die angst vor der realitaet.
26.10.07 19:20





nur erinnerung und einfach schoen und kontrastreich. aber ich will ins hier und jetzt und in die zukunft schreiten.
8.10.07 19:39


das ist nur koerperlichkeit und keine geistige ebene, zumindest keine tiefe. meine emotion ist mit nur einem beschaeftigt, das scheint sie auszufuellen. werde ich so langsam multipel? vermisse zucker und rauch und vielleicht ein bisschen schmerz und damit meine ich viele, nicht nur dich. irgendwie ist es winter geworden und der sonne. ich weiß nicht, alles ist gut, nur ein kick und ein grund fehlen. bin aber voller sehnsuechte. und neugier, weil ich welten vor meiner haustuer gerne mal mit ihren parallelwelten sehen wuerde, aber mir scheint, dass beides irgendwie schwierig ist. du koenntest mir den gefallen tun, aber du hast recht: was bringt das? bin nur neugierig, ich denke, das haelt mich am leben. vielleicht sollte ich schreiben, dass ich gar nicht eifersuechtig bin- aber sobald es geschrieben steht, stimmt es nicht mehr. so ist das mit so vielen sachen. es ist wie mit den traeumen. man darf nur ganz ganz leise ueber sie sprechen, sonst zerplatzen sie ganz schnell. ich bin wohl doch eifersuechtig. nicht nur so, sondern vielleicht weil ich schon so lange nicht mehr gestolpert bin. und wenn, dann bin ich gleich weitergelaufen.
8.10.07 19:35


es sind verrückte Leute, die die Liebe erfanden.

nein! es waren keine menschen und wenn, dass waren sie schlua, denn sie haben einen ausweg geschaffen!

oder ein opiat, das uns nur abhaelt vom wichtigen, von der realitaetssuche oder vom:

"wenn du einen umbringst, dann kannst du fuenf retten, sonst sterben die fuenf, der eine lebt."
6.10.07 12:09


das ist wieder dieser anspruch zur perfektion. ich denke, das ist langfristig gesehen gut.
aber woher kommt es? ist es von einer besserung abhaengig? (der verfassung der intelligenz, oder des lebens, also des erfolgs, oder liegt es an der situation)

renaissance, episode x

x=liebe

ich hab mir irgendwas weggessoffen oder weggekifft oder weggefault, das ich gerne noch haette.


ich vermisse dich, ich vermisse die zeit, ich vermisse diese heimlichen zaehnbuerstentausche so sehr. alles kommt immer so, wie man es nichzt vermutet.

freiheit bedeutet dann vielleicht, keine plaene mehr zu machen, keine vorstellungen zu haben. riskant, ich weiß. so ist das leben.

sie bauen wieder diese maschinerie, aber sie haben gefragt, diesmal, selbstverschuldeter ausweg aus der unmuendigkeit (?).
4.10.07 22:23


was ist das eigentlich?
wo soll das hin?

ich liebe dich, aber und und außerdem und deshalb
ich vermisse sich so sehr

eins, das da rum lag:

habt ihr euch mal ueberlegt, warum die leute auf dem sterbebett laecheln?
- vielleicht faellt ihnen auf, dass sie im leben zu wenig gelacht haben.


das ist so, als wuerde man in einem glitschigen etwas stecken, das einen erdrueckt. man koennte nach oben und unten raus, aber man weiß nicht, wohin einen der druck spratzt.
vielleicht kann man es auch nicht, ohne dass irgendetwas passiert, das es ausloest, ein impuls, und man wartet darauf.

ich liebe dich, doch ich habe angst, dass einer von uns mehr schlaeft und der andere dann wacher ist, anders ist. ein blick nur. aber das geht nicht. oder doch? mehr traeumen.
20.9.07 19:54


so richtig mal wieder voll gepackt. kuddelmuddel im kopf. eigentlich soch nicht im herzen! - vielleicht wieder so ein altes verhaltensmuster. ich bin so einfach gestrickt. H.L.J., ILD!
7.9.07 07:14


so'n druck auf'm bauch... und apathie... renaissance von Schlechtem. Leben ist Leid.

Alles richtig, aber so wie... zum Sterben? nein. Erhalten bleiben ohne Mühe Optimismus und Hoffnung.
1.9.07 17:28


... Wer zum Beispiel glaubt, er sei an der Machte, er sei oben, er sei erstklassig, er sei gelungen, er sei vorbildlich, wer also zufrieden ist mit sich, der hat aufgehört, ein Leser zu sein. Der geht wahrscheinlich in die Oper. Wer aber noch viel zu wünschen und noch mehr zu fürchten hat, der liest. Lesen hat keinen anderen Anlass als Schreiben...
[...]
Leser und Schreiber sind []uneinverstandene Leute. Leute, die sich nicht abgefunden haben. Noch nicht. Hätten sie sich abgefunden, wären sie zufrieden mit sich und allem, würden sie nicht mehr lesen und schreiben, sondern gingen andauernd in die Oper.

Martin Walser.
22.8.07 20:53


wenn man ueber so etwas sprach, dann hat man immer andere gemeint.
aber jetzt sind wir betroffen. sehr krass. jetzt ist es bei mir angekommen. jetzt mach ich mir gedanken. aber immer noch: wir schaffen alles.
20.8.07 16:00


schwierig jetzt etwas auszudruecken.

aber wie sollte sich der stau loesen, ohne zu schreiben...



bin ueberfordert. ploetzlich hat das leben anfang und ende. und mir wird bewusst, dass man wohl nur eins hat. eins, das nicht perfekt sein kann und wo man fehler machen kann, die das leben entscheidend praegen. und auch ohne fehler: wo man wege gehen kann. man ist verantwortlich. und was dem gewissen richtig erscheint, sollte man wahrscheinlich tun. es wird ernst.


bitte interpretiere nicht still hier hinein. sprich lieber mit mir
19.8.07 22:59


lüge sperrt emotion.

ich muss ehrlicher werden.
das krieg ich wohl hin.
4.7.07 22:28


ich bin so einfach.
Bei Regen und graumelancholisch
Bei Sonne Lebensfroh
und frag mich, warum ich jemals Sterben soll, will, muss

Rauchen und Wein und Schreiben machen mich selbstverliebt.
Deshalb Raucher mittlerweile und Alkoholiker
Selbstsüchtig also.

und alles dreht sich nur um mich.
fang jeden Fuenfsatz mit "ich" an.
und denk nur nicht mehr dran zu sterben,
weil es dich gibt.

Und wertlos, weil nur Parallelismen alles durchziehen.
27.6.07 23:38


Heimlich Zahnbuerstentausche
und das Drumherum vor allem
sind traumhaft.
Jetzt schmerzt es zu erwachen.
Ein bisschen wässrig - nicht mehr, denn schlimmer wirds 31-8
24.6.07 20:31


wat war dat noch schoen, als ich noch jung war und keinen gedanken an den tod verschwendet hab.
19.6.07 18:10


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