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Jupiter-Jones Tagebuch:

21. Juli 2008

22.05. Münster, Cineplex (VISIONS GEHT INS KINO)

Das darf ja wohl nicht wahr sein. Das darf doch verdammt noch mal nicht … Doch. Die Karre ist verreckt. Steht am Hockenheimring und macht keinen Mucks mehr. Unser schöner, von Red Bull zur Verfügung gestellter Bus. Soviel zu Energy-Drink. Soviel zu lustigen Flügeln. Hilft aber alles nix, dann eben wie immer. Nur noch ein wenig komplizierter, denn vor dem Abenteuer war die Gang aufgemotzt worden. An Tasten, Quetschen, Ventilen und Rasseln und Hälsen. Das ähnelt einer Rotte, riecht auch ähnlich.

Nach einer reichen Nacht in Münster fängt der Irrsinn 2 Stunden später auch schon an. Viel zu früh ist der Treffpunkt am Cineplex in Münster und die Sonne scheint auch noch. Die hat mich eben schon geärgert. Pastui krabbelt aus dem Transporter vor dem Kino. Der Junge mag bekloppt sein, aber ein Vorbild an Einsatz. Er sieht genau so furchtbar aus wie ich. Die VISIONS hat eingeladen, die … leise- Tour in einem opulenten Kinosaal in Münster zu starten. Klar. Wir müssen just 230 Kisten, Instrumente, Kabel und völlig unnützes Gedöns in den 2. Stock schaffen. Und die Anlage aufbauen. Und den Musikquatsch. Und Licht. Und Soundcheck. Proben wäre auch gut. Alles zwischen den Vorstellungen. Hardest working band in business, mindestens.

Auf der Bühne hat die Affendichte zugenommen, die 4 üblichen Deppen sind von teils skurril anmutenden Instrumenten und deren nicht weniger obskuren Bedienern umgeben. Was freu ich mich auf die nächsten Tage. Überall bimmelt, klingelt, raschelt und rabatzt es.

Kurz bevor die Türen aufgehen, vor denen tatsächlich Menschen stehen, steht und klingt der Klump dann auch irgendwie. Der Vorverkauf war schon gut, die Herren Jones spielen heute Abend u.a. gegen den archäologischen Namensvetter, der in beiden Kinos nebenan – und wahrscheinlich gerade in jedem verkackten Kino dieser Welt - läuft. Wir schmeißen zum Aufwärmen die Kurz – äh- vorstellung der DVD an die Wand und Nicholas und Sascha beantworten sichtlich gelöst (Underberg vor dem Auftritt, tolles neues Experiment im Feld „Gruppendynamik“ [Gescheitert.]) Fragen aus allen Lebensbereichen. Keine Ahnung, um was es ging.

Als der erste Musikus auf die Bühne hinkt und das Intro klimpert, ist der Saal voll und zumindest wir ziemlich gespannt, was da jetzt bei rauskommen könnte. Und es passt. Tobi Schmitz, dieses „hochbegabte Stück Scheiße“ (Nicholas) am Klavier hat den Laden im Griff. Seit Jahren immer mal wieder dabei und ab jetzt endlich mal mehr als einen Abend. Ein mit ungeahnten Trinkerqualitäten ausgestatteter Mucker im guten Sinn. Der Rest ist Tingeltingel, SchrummSchrumm und Klickediklack, macht doch Spaß. Manchmal vermisst man ein paar Arme oder Köpfe, die die Sicht auf die Bühne versperren, aber das ist nun mal eine Akustik- Vorstellung in einem schicken Kino. Da wird nicht gehüpft, da wird gekuschelt. Die Herren spielen alles, was die kurze Probezeit hergibt und ein wenig mehr, das leider nicht mehr reingepasst hat. „Hank Williams“ hinterlässt erstmals für diese kleine Tour Fingerkuppenabrieb bei den Gitarristen und wohlige Zufriedenheit bei allen anderen, diverse Zugaben und Frechheiten später ist dann alles gesagt. Die eigentliche Generalprobe musste ausfallen, die mit Publikum hat funktioniert. Merci.

Einpacken, runterschaffen, einladen, da lach ich doch drüber. Als ich viel später im Hotel liege und mich eingedenk des wohl besten kommerziellen Eierfrühstücks in Westfalen schon mal einspeichle, spüre ich meine Beine nicht mehr. Aber das ist vielleicht auch besser so. Saschas Hund liegt drauf. Na super.
26.10.08 13:08
 


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